Naturfotografie, die mit Fokus auf die Ästhetik der Tiere, Pflanzen und Landschaften versucht, auf die Schönheit und die Schützenswürdigkeit des uns Umgebenden aufmerksam zu machen.
Mein Name ist Thomas Kuhn und ich bin 1999 in Unterfranken geboren. Seit frühester Kindheit bin ich durch und durch naturbegeistert. Bereits im Alter von sieben Jahren begann ich mich mit der Ornithologie zu beschäftigen und fotografiere seither durchgehend zu dokumentarischen Zwecken. Der Fokus bei der Vogelbeobachtung lag lange auf der Auseinandersetzung mit dem Vogelzug und hierbei vor allem mit dem Zugverhalten meines Lieblingsvogels, dem Mornellregenpfeifer. In den letzten Jahren setze ich mich intensiv mit dem Schwarzstorch auseinander und bemühe mich im Schutz dieses sensiblen Waldbewohners. Mit der Naturfotografie begann ich im Alter von 18 Jahren – zunächst nur sporadisch. Im Laufe der darauffolgenden Jahre habe ich mich immer intensiver damit auseinandergesetzt und der dokumentarische Ansatz rückte in den Hintergrund. Seitdem ist die Naturfotografie ein Instrument für mich geworden, mein Umfeld bewusster wahrzunehmen und meine Blicke zu schärfen. Ein geschärfter Blick offenbart vieles Schönes, das uns umgibt. Schönes, das zunehmend durch das Verhalten der Menschheit beeinträchtigt wird. Durch den menschengemachten Klimawandel sind ganze Ökosysteme und die darin vorkommenden Lebewesen stark gefährdet. Ich wünsche mir in diesem Zusammenhang ein Umdenken und ein stärkeres Pflichtbewusstsein in der Gesellschaft.Seit 2025 bin ich Mitglied in der GDT, der Gesellschaft für Naturfotografie.Bitte kontaktiere mich bei Fragen oder bei Interesse am Kauf eines meiner Fotos als Print per E-Mail. Ich bemühe mich, die Seite regelmäßig zu erweitern – ein regelmäßiger Besuch lohnt sich. :)
Auszeichnungen
GDT Naturfotograf des Jahres 2026
Kategorie “Vögel” - 8. Platz
“Symmetrie”
Ein Kormoran (Phalacrocorax carbo) fliegt vor einem Hochhaus in Berlin. Als ich im Februar 2025 durch die Stadt streifte, um die städtische Tierwelt zu fotografieren, fiel mir die Symmetrie dieses Hochhauses ins Auge. Nachdem ich eine Weile gewartet hatte, bemerkte ich, dass verschiedene Vögel häufig davor vorbeiflogen. Das brachte mich auf die Idee, einen schwarzen Vogel wie den Kormoran vor einem der Fassadenquadrate zu fotografieren, um einen interessanten Kontrast zu schaffen.GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres 2026
Kategorie “Vögel” - Highly commended
“Amazonas-Erfrischung”
Ein Scharlachara (Ara macao) trinkt an einer Lehmstelle im ecuadorianischen Amazonas-Regenwald. Das Foto habe ich im Januar 2024 im Yasuni-Nationalpark aufgenommen. ich wartete auf den richtigen Moment, um die Wassertropfen einzufangen, die vom Schnabel des Vogels auf den Boden fallen. Es wird angenommen, dass es für Aras und Papageien aufgrund ihrer säurehaltigen, fruchtbasierten Ernährung sehr wichtig ist, Lehmstellen aufzusuchen. Der Lehm hat einen hohen pH-Wert und gleicht die Säuren aus, wenn er aufgenommen wird.